- Achromate
- Astrofotografie
- Astronomie
- Brennweite
- Farbfilter
- Ferngläser
- Fernrohrbefestigung
- Fernrohre
- Flattener
- Fokus
- Linsen
- Linsenfernrohre
- Mond
- Naturbeobachtung
- Objektive
- Okular
- Partner
- Planeten
- Refraktor
- Reisefernrohr
- Skywatcher
- Sonnenbeobachtung
- Spektive
- Spiegelfernrohre
- Spiegelreflex
- Stativ
- Sternwarten
- Teleskop
- Weitwinkel
- optische Prismen
Der Begriff Spiegelreflex beschreibt eine bestimmte Machart von Bildaufnahmegeräten und ist nicht nur bei Fotoapparaten, sondern auch bei Videokameras vertreten. Spiegelreflexkameras, SR oder mit digitaler Funktionsweise auch DSR genannt, haben im Vergleich zu "normalen" Suchkameras ein größeres Gehäuse und einen weiteren Funktionsumfang, wodurch die Handhabung ein wenig komplizierter ist als bei herkömmlichen Apparaten. SR-Kameras bieten dem Nutzer außerdem die Möglichkeit, verschiedene Zubehörteile wie z. B. Objektive oder externe Blitzgeräte am Grundgehäuse auszutauschen. So können weitere Funktionsweisen genutzt werden. Quellen weisen darauf hin, dass das System Spiegelreflex bereits im 17. Jhd. erforscht wurde. Die erste Spiegelreflexkamera wurde 1861 entworfen und gebaut. Die Funktion einer Spiegelreflexkamera ist Folgende: Licht fällt durch die Linse des Objektivs und trifft auf einen schräg gestellten Schwingspiegel. Dieser reflektiert es nach oben auf die Einstellscheibe, hinter der sich eine Sammellinse befindet, die das Licht bündelt. Anschließend gelangt das Licht in ein Pentaprisma, ein fünfseitiges Prisma, wodurch es letztendlich im Sucher sichtbar wird. Drückt der Fotograf nun den Auslöser für ein Bild, klappt der Spiegel nach oben, sodass das Bild nicht mehr bis zum Sucher umgelenkt wird, sondern auf die Filmscheibe trifft. Hier öffnet sich der Verschluss und das Bild entsteht auf dem Film. Diese Funktionsweise ist die der einäugigen Spiegelreflexkamera, also die üblichere Bauweise. Es gibt auch zweiäugige SR-Kameras, also Apparate mit zwei Objektiven, die übereinander angeordnet sind. Hierbei dient das obere Objektiv dazu, das Suchbild anzuzeigen, wohingegen das untere Objektiv zur Belichtung des Films besteht. Dadurch bleibt das Suchbild während einer Aufnahme erhalten und das Aufnahmegeräusch deutlich leiser, da das Drehen des Spiegels nicht mehr erforderlich ist. Auf Grund des Höhenunterschieds der Objektive eignet sich eine zweiäugige Spiegelreflexkamera jedoch nicht für Nah- oder gar Makroaufnahmen, denn das Suchbild weicht hierbei zu stark von dem Bild ab, das letztendlich auf den Film übertragen wird. Auf dem Markt haben sich somit die einäugigen Apparate durchgesetzt. Spiegelreflexkameras mit digitalem Speichermedium ermöglichen es dem Fotografen, seine Bilddaten nicht auf dem analogen Film gespeichert zu haben und erst nach der Entwicklung der Bilder ansehen zu können, sondern sie werden auf einer digitalen Speicherkarte o. ä. gesammelt und können bereits nach der Aufnahme angesehen werden. |
|||