Naturbeobachtung - mit Hilfe eines Spektivs
Naturbeobachtung ist ein sowohl privates als auch organisiertes Freizeitvergnügen, aber auch viele Berufsgruppen wie Naturwissenschaftler, Förster, Ökologen etc. haben dieses Tätigkeitsfeld inne. Naturbeobachtung bedeutet das Beobachten der Artenvielfalt, das Beobachten der Charaktereigenschaften, kann aber auch nur das Beobachten der Natur mit dem Sich-daran-freuen-Können bedeuten. Naturbeobachtung geht oft einher mit Naturschutz.
Wie und warum aber beobachtet man Natur?
Sicherlich kann man Einiges mit dem bloßen Auge sehen, was aber zur Folge hat, dass viele Dinge nicht genau zu erkennen sind oder aber gar nicht erst in Augenschein kommen. Also bedient man sich der modernen Technik, nämlich einem Gerät aus der Optik, dem Spektiv.
Ein Förster, Jäger oder auch Jagdpächter ist gehalten, nicht nur zu jagen, vielmehr besteht eine seiner Aufgaben darin, die Tiere zu beobachten, um deren Lebensräume auszumachen, zu schützen, um die Entwicklung des Bestandes zu registrieren, kranke und verletzte Tiere zu finden und so weiter. All diese Aufgaben der Naturbeobachtung können durch die Benutzung eines Spektivs erleichtert bzw. überhaupt erst ermöglicht werden.
In der Ornithologie
€“ der Vogelforschung
€“ ist ein Spektiv ebenso unerlässlich. Naturbeobachtung bedeutet hier, die verschiedenen Vogelarten müssen gefunden und beobachtet werden, was besonders schwierig mit dem bloßen Auge wäre, da viele Vögel in der Regel sehr klein und schnell sind. Ein Spektiv hilft dabei, auf weite Entfernung hin Alter, Geschlecht, Brut- und Lebensgewohnheiten auszumachen.
Aber auch alle anderen Naturwissenschaftler und Naturfreunde bedienen sich nicht selten des Spektivs um ihren Naturbeobachtungen nachzugehen.
Was genau ist ein Spektiv?
Spektiv ist eine Art Abkürzung des Wortes
€žPerspektive
€œ, was übersetzt
€žhindurchblicken
€œ bedeutet. Ein Spektiv ist ein für die Beobachtung bestimmter Dinge auf der Erde konstruiertes, meist monokular angelegtes Fernrohr bzw. Teleskop. Man nennt es daher in der Alltagssprache auch Beobachtungsfernrohr. Neben den monokularen gibt es auch binokulare Geräte, diese nennt man dann Doppelspektive. Sie unterscheiden sich
€“ wie es der Name schon sagt
€“ dadurch, dass sie zwei Objektive zum Durchsehen haben.
Ein Spektiv ist kompakt und hat eine kurze Brennweite. Ferner ist es relativ leicht und robust, wodurch es problemlos bei den verschiedenen Naturbeobachtungen eingesetzt werden kann. Verschiedene Okulare
€“ Linsen
€“ können montiert werden, je nach Einsatzzweck. Es empfiehlt sich bei der Naturbeobachtung unbedingt ein Stativ zu benutzen, da Erschütterrungen jeglicher Art das Bild verzerren und die Naturbeobachtung somit erschweren.
Ein Spektiv erzeugt aufrechte, seitenrichtige Bilder. Es wird eingesetzt bei der Jagt, im Sport oder aber in der Ornithologie zur Vogelbeobachtung oder anderen Dingen. Ein Spektiv ist also ein unabdingbares Hilfsmittel bei der Naturbeobachtung.
Aufgrund der neuen Technologie können Video- oder auch Fotokameras mit Hilfe spezieller Adapter direkt an Spektive angeschlossen werden.