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ein Blick auf unseren Trabanten In unserer technik-orientierten Zeit blicken wir weder furchtsam noch romantisch-verklärt auf den Mond, wie frühere Generationen. Seit der ersten Mondlandung von 1969 wurden weitere Geheimnisse des Erdtrabanten entschlüsselt, dennoch kann sein Anblick bis heute bezaubern. Schon mit bloßem Auge sind dunkle und helle Strukturen auf der Mondoberfläche zu sehen. Bereits mit einem Fernglas, besser noch im Teleskop, lassen sich Einzelheiten deutlich erkennen, z.B. Mondkrater Am besten erkennt man die Oberflächenstrukturen zwei bis drei Tage nach Halbmond. Dann wirken sie durch den flachen Lichteinfall weitaus plastischer und der Mond tatsächlich dreidimensional. Bei Vollmond dagegen erscheint er als Scheibe, die Mondoberfläche kontrastarm und das grelle Licht blendet. Teleskopbesitzer schaffen Abhilfe durch einen speziellen Neutralglas-Filter. Im vollen Mondlicht bieten die Krater Kopernikus, Kepler und Tycho mit ihrem hellen Strahlenkranz einen faszinierenden Anblick. Selbst die Abende kurz vor oder nach Neumond haben ihren Reiz. Das von der Erde reflektierte Sonnenlicht lässt neben der schmalen Mondsichel die vollständige Scheibe als aschgraues Mondlicht erkennen. Schon durch ein Fernglas wirkt diese dunkle Mondkugel besonders plastisch. Für intensivere Absoluter Höhepunkt wohl für alle |
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