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optimale Ergebnisse bei entfernten Objekten Das Flattener, der Name ist von dem englischen flat ( flach, eben) abgeleitet, ist ein Zusatzobjektiv für Digitalkameras mit geradem Bildsensor und Flachfilm-Spiegelreflexkameras das vor die Eintrittslinse einer Kamera montiert wird. Jeder der schon einmal fotografiert hat kennt das Phänomen dass das Bild bei etwas entfernteren Objekten an den Rändern unscharf ist. Stellt man hingegen die Brennweite so ein das der Bildrand scharf abgebildet ist, wird der Bildfokus unscharf. Das liegt an einem Abbildungsfehler bei den meisten Objektiven, der Bildfeldwölbung durch die ein Bild nicht auf einer ebenen Fläche dargestellt wird sondern auf einer Fläche die zum Objektiv hin gewölbt ist. Die Stärke der Wölbung ist hierbei von der Entfernung des Objekts und der Brennweite abhängig. Besonders kritisch wird dieser Effekt in der Astrofotografie wo die Objekte mehrere Lichtjahre von der Kamera entfernt sind und mit großen Brennweiten gearbeitet wird. Eine Bildfeldwölbung gibt es auch bei Okularen für Teleskope, kann aber durch durch eine spezielle Anordnung von verschiedenen Linsen fast gänzlich ausgeglichen werden. Wie der Name Flattener schon aussagt ist dieses Zusatzobjektiv ein Bildfeldebner. Das heißt das Flattener ebnet die Bildfeldwölbung zu einer geraden Fläche und somit ist das wiedergegebene Bild bis in die äußeren Regionen scharf. Das ist besonders in der Astofotografie von großer Bedeutung die mittels Spiegelteleskopen oder Refraktoren mit großen Brennweiten durchgeführt wird. Hierbei sind bei Sternaufnahmen zB. in der Milchstraße die Ränder der Sterne zerfasert und unscharf. Das liegt zum einen auch an den langen Belichtungszeiten zum wesentlichen aber an den Linsen der Teleskope. Deshalb wird mittels Adaptern und Verlängerungshülsen das Flattener vor die Kamera montiert und mit dem Okular in den Teleskopauszug geschoben und arretiert. Das Flattener begradigt nicht nur die Bildfeldwölbung und sorgt dadurch für scharfe Ränder der Sternenabbildung bis in den Randbereich des Bilds. Das Flattener hat auch eine große Einfalllinse durch deren großen Lichtdurchlass = Verkürzung der Brennweite eine kürzere Belichtungszeit entsteht. Die gängigen Flattener verkürzen die Brennweiten um einen Faktor von 0,8. In der Astrofotagrafie spielt die Belichtungszeit eine große Rolle da bestimmte Objekte nur zeitlich begrenzt fotografierbar sind zB. durch Verdeckung durch terrestrische Objekte wegen der Erdrotation, Mondaufgang oder Tagesanbruch. |
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